1913
Nach sechs Jahren Bauzeit wird der vom Stadtbaurat Friedrich Krause entworfene Getreidespeicher neben dem als „Eierspeicher“ bezeichneten Kühlhaus eingeweiht. Walmdach, Klinkerflächen und Naturwerksteine geben ihm sein bis heute individuelles Gesicht.
BEHALA
Weil die Stadt den Betrieb der Hafenanlagen nicht dauerhaft selbst tragen kann, geht der Spreespeicher in den Besitz der heutigen Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) über.
1945 bis 1947
Trotz Beschädigungen im Osthafen im Zweiten Weltkrieg dient der Speicher als Güterumschlagplatz, bis der Hafen im April 1945 von der Roten Armee besetzt und die verbliebenen Güter beschlagnahmt werden.
1990
Mit der Wende verliert der Osthafen seine wirtschaftliche Bedeutung. Bis dahin dient der Spreespeicher als Lagerhaus.
2000 bis 2001
Nach der Baugenehmigung wird das Gebäude mit Granit, Muschelkalk und Hartbrandziegeln aus Bunzlau denkmalgerecht restauriert und modern umgenutzt, ohne sein Erscheinungsbild zu verlieren.
Heute
Mitten im Medienviertel Friedrichshain, am Spreeufer mit Blick auf die Oberbaumbrücke und in direkter Nachbarschaft zu Uber Arena, MTV und Universal Music.